Steuerberater Frank Steiniger

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Wie verhalte ich mich bei …?

nicht erklärten Einkünften

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Elektronische Meldepflichten der Banken, der Versicherungen, der Renten- und Sozialkassen und auch der Arbeitgeber verhelfen dem Finanzamt schon vor Abgabe Ihrer Steuererklärung zu genauen Angaben darüber, wie Ihre Einkunftssituation im Vorjahr aussieht. Die wenigen Steueroasen, die es anscheinend auf der Welt noch gibt, werden seit Neuestem von internen Maulwürfen der Bankenwelt mittels CD´s verraten. Für Unternehmer besteht die zusätzliche Gefahr, dass Großlieferanten einer Betriebsprüfung unterzogen wurden und man nun Gefahr läuft, dass den Finanzbehörden Kontrollmaterialien in die Hände fallen, die auf Schwarzeinkäufe und damit unversteuerte Einnahmen hinweisen. Und dann noch die Streitigkeiten zwischen in Scheidung lebenden Ehegatten, Nachbarn, gekündigten Mitarbeitern und Konkurrenzunternehmen: Alles Möglichkeiten für das Finanzamt an Informationen zu kommen, dass Sie nicht alle Einkünfte erklärt haben.

Dabei haben Sie ein Problem: Sie wissen vielleicht, was das Finanzamt wissen könnte, aber Sie wissen nicht, ob das Finanzamt etwas weiß und was es genau weiß. Bevor Sie überraschenden Besuch der Steuerfahnder erhalten, sollten Sie daher die Lage mit Ihrem Steuerberater besprechen. Er kann Ihnen am besten Empfehlungen geben, ob man das mit einer einfachen Nacherklärung geregelt bekommt oder ob der Weg der Selbstanzeige ansteht. Beides hat bei der ohnehin schon unglücklichen Situation den Vorteil, dass man ohne Strafverfahren davonkommt. Wichtig ist allerdings, dass Sie vorher genau wissen, was an Steuerbelastungen auf Sie zukommt, damit die Zahlung der Steuern gesichert ist. Denn bei einer Selbstanzeige gehen Sie nur dann straffrei aus, wenn die daraus resultierende Steuerschuld auch pünktlich gezahlt wird. Da Sie nach dem Erhalt der neuen Steuerbescheide nur vier Wochen Zeit bis zu Zahlung haben, sollten Sie die Möglichkeit der Zahlung vorab geregelt haben.