Steuerberater Frank Steiniger

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17.02.2015 10:23

Mindestlohn-Gesetz verpflichtet die Arbeitgeber zur zeitnahen Stundenaufzeichnung

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Das ab 01.01.2015 in Kraft getretene Gesetz zum Mindestlohn bestimmt nicht nur, dass Arbeitnehmer pro Stunde mindestens 8,50 Euro verdienen müssen, sondern auch verschärfte Regelungen zur Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeiten. Während das bei den Branchen Bau, Gastronomie, Logistik und Reinigungsunternehmen u.a. generell so sein muss, gilt das für andere Branchen für die Aushilfskräfte (Minijobler). Die Stundenaufzeichnungen müssen spätestens nach einer Woche erfolgt sein und ggf. bei Kontrollen vorgelegt werden. Bei Arbeitnehmern mit einem Festgehalt ergibt sich dadurch das Problem, dass der je nach Anzahl der Arbeitstage in dem jeweiligen Monat durchschnittliche Stundenlohn auch die 8,50 Euro nicht unterschreiten darf. Ob diese Regelungen so bleiben, muss abgewartet werden. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, die Aufzeichnungspflichten zeitnah und sorgsam zu erfüllen, damit bei Kontrollen oder späteren Prüfungen der BfA keine Bußgelder oder Nachzahlungen auf den Arbeitgeber zukommen.

25.03.2014 15:05

Hohe Aufwendungen bei außergewöhnlichen Belastungen können auf mehrere Jahre verteilt werden

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Hat ein Steuerpflichtiger in einem Jahr sehr hohe außergewöhnliche Belastungen und würden sich diese steuerlich bei dem kompletten Ansatz in dem entsprechenden Jahr steuerlich zum Großteil nicht auswirken, dann können aus Billigkeitsgründen diese Aufwendungen auf mehrere Jahre verteilt werden. Zwar legte das Finanzamt gegen das Urteil des FG Saarland beim BFH Revision ein, aber die Bestätigung des Urteils ist wahrscheinlich.

22.01.2014 17:11

Ab 2015 wird auch die Kirchensteuer von den Banken abgeführt

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Bisher wurde die Abgeltungssteuer bei Kapitalerträgen ohne Kirchensteuer einbehalten und abgeführt. Ab 2015 wird dieses gesetzlich verankert. Die Banken werden in Kürze ihre Kunden informieren. Da es aber ein Widerspruchsrecht hinsichtlich der Datenübermittlung zur Religionszugehörigkeit gibt, müssen diejenigen, die die Angabe verweigern, für den jeweiligen Zeitraum verpflichtend eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einreichen.